Tarifvertrag großhandel arbeitszeit

Vor dem Erlass des Arbeitsgesetzes mussten die Bedingungen für die Einhaltung der Höchstarbeitszeit und der Ruhezeiten in einer Bestimmung des geltenden Tarifvertrags festgelegt werden, nicht durch: Die zweite Dimension bezieht sich auf die Artikulation und Verteilung der Arbeitszeit am Arbeitsplatz innerhalb der Grenzen, die durch zwingende Regeln und höhere Tarifverhandlungen festgelegt sind. , falls relevant. Es ist möglich, zwischen den täglichen und wöchentlichen Gesamtstunden, in denen das Unternehmen tätig ist – z. B. von Einzelschichten bis 24-Stunden-Betrieb, von Montag bis Freitag, bis hin zu Sieben-Tages-Fahrplänen – und der Festlegung der einzelnen Fahrpläne zu unterscheiden. Letzteres sollte jedoch der früheren kollektiven Vereinbarung Rechnung tragen. In diesem Fall können konkrete Forderungen der Arbeitgeber nach einer effektiveren und effizienteren Arbeitszeitgestaltung entstehen, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und die Fähigkeit zur Erfüllung der Marktanforderungen zu verbessern. Anstatt die Begrenzung der individuellen Arbeitszeit als direkten Ausdruck des Arbeitnehmerschutzes zu betrachten, ist in diesem Fall die Ausweitung der globalen Arbeitszeit zum Nutzen des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Diese Dimension unterstreicht die Management-Vorrechte bei der Entscheidung, wie der Produktionsprozess organisiert werden soll. Ein Beispiel für einen potenziellen Konflikt mit dem Arbeitnehmerschutz ist die Verlängerung der Arbeitszeitgrenzen. Dies erfordert eindeutig einige Formen der Flexibilität. Aber die Zeitbänder zu nutzen – wie Nachtschichten und Wochenenden – kann als schutzwürdig angesehen werden.

Was die anderen untersuchten Schwellenländer betrifft, so liegen nur begrenzte Daten für China für Wochenendarbeit vor. Laut der 2004 durchgeführten IAO-Umfrage arbeiteten in den drei städtischen Gebieten Peking, Changsha und Guangzhou 22,5 % der Befragten an Wochenenden. In den folgenden Abschnitten hebt diese Studie hervor, wie unterschiedliche institutionelle Rahmen diese beiden Dimensionen betonen. Der allgemeine Charakter der einzelnen Regulierungsrahmen wird davon abhängen, wie verbindliche Vorschriften, Arbeitnehmeransprüche und Arbeitgeberpräferenzen für die Arbeitszeit definiert werden. Das relative Gewicht dieser drei Elemente und die Art und Weise, wie sie funktionieren, können entscheidend sein, um zu verstehen, wie der Rechtsrahmen förderlich ist, um die verschiedenen auf dem Spiel stehenden Interessen auszugleichen, anstatt in erster Linie Geschäftsinteressen oder Arbeitnehmerschutz zu unterstützen oder sogar das Interessengleichgewicht unreguliert oder “selbstreguliert” zu lassen. Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, erfordern Regulierungsrahmen, die einen starken Arbeitnehmerschutz vorsehen, aber auch Managern erhebliche Präferenzen verleihen, eine gegenseitige Anpassung zwischen den verschiedenen Interessen, während andere Kombinationen entweder Teilinteressen fördern oder ganz auf Interventionen verzichten. Im Gegensatz zu den Situationen in der EU und in Japan gelten in den USA recht begrenzte Regelungen in Bezug auf die Arbeitszeit. Arbeitszeitfragen werden durch den Fair Labor Standards Act (FLSA) geregelt, der vorsieht, dass im Allgemeinen kein Arbeitnehmer mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten darf, es sei denn, der Arbeitnehmer erhält eine Entschädigung für zusätzliche Arbeitsstunden, die nicht weniger als das Anderthalbfache des regulären Lohnsatzes betragen. In der Praxis sieht das Gesetz eine normale wöchentliche Arbeitszeitschwelle vor, legt aber keine Obergrenze fest: Infolgedessen wurde keine Obergrenze für Überstunden festgelegt, sofern die Arbeitnehmer, die zusätzliche Arbeit annehmen, angemessen entschädigt werden. Büroangestellte und Großkunden können sich auf eine Kündigungsfrist für beide Parteien von einem Monat einigen. Ist die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber im Arbeitsvertrag länger, muss der Arbeitgeber diese einhalten. Auch in diesem Bereich wurden Aktivitäten über die europäische Ebene hinaus durchgeführt: So wurden 2007 zwei internationale Rahmenabkommen unterzeichnet, die sich mit Fragen wie Menschenrechte, Beschäftigungsbedingungen, Gleichheit und Vielfalt, Arbeitsbeziehungen und Gewinnbeteiligung befassen.